Am 1. Oktober 2021 war es endlich soweit. Wir konnten unsere langersehnte Weltreise antreten. Da aktuell die meisten Wege nach Südamerika via Spanien führen und es uns dort bis jetzt gut gefallen hat, haben wir uns entschieden, da einen Zwischenstopp einzulegen.
Begonnen hat unser Roadtrip in Valencia, wo wir zwei Tage damit verbracht haben, durch die Gassen zu schlendern und Kirchen (von aussen) und Plätze sowie den «Mercat Central» (von innen) anzuschauen. Der ist übrigens definitiv einen Besuch wert, jedoch empfiehlt es sich, den richtigen Eingang zu erwischen, wenn man empfindlich auf gewisse Gerüche reagiert (Fisch *würg*).

Weiter sind wir dem stillgelegten Fluss entlanggelaufen bis ans Meer. Abends gab es Tapas, Tinto de Verano und Agua de Valencia. Letzteres empfiehlt sich sehr, wenn man nach wenigen Gläsern (2!) schon gut gelaunt sein will (gell Kevin 😀 ).

Am nächsten Tag fuhren wir weiter via Denia nach Cartagena und haben dabei einen Zwischenstopp an einem Strand zum Baden und Sonne tanken eingelegt. Da wir leider erst etwas später in Cartagena ankamen, haben wir nicht viel der Stadt selbst gesehen. Ausser einem indischen Restaurant, das sehr empfehlenswert ist (The Curry Corner).
Von Cartagena machten wir uns schon früh auf den Weg in Richtung Almeria. Dabei sind wir zu grossen Teilen der Küste entlanggefahren. Entweder waren die Küstenabschnitte sehr hügelig und aussichtsreich oder aber geziert von Unmengen von Gewächshäusern. Einen Zwischenstopp legten wir in Mojacar ein. Mojacar liegt auf einem Hügel, ist voller weisser Häuschen und bietet aufgrund der Lage eine schöne Aussicht aufs Umland. Uns war es jedoch etwas zu touristisch. Darum fuhren wir weiter in Richtung Playa de los Genoveses und Cabo da Gata (u.a. Titelbild), die Teile eines Naturparks sind. Die Umgebung war teilweise sehr rau, aber nicht minder schön.

In Almeria schauten wir uns am nächsten Morgen noch die Alcazaba (maurische Festung) an, von der man die ganze Stadt überblicken kann. Die Festung ist echt weitläufig und ein Besuch lohnt sich. Anschliessend fuhren wir via die Tabernas Wüste (einzige Wüste Europas) durchs Spanische Hinterland nach Ronda, wo wir auf Oli und Corina trafen <3.

Ronda liegt ebenfalls auf einem Hügel. Die Stadt wird durch eine ca. 100m tiefe Schlucht getrennt, über welche die bekannte Brücke «Puente Nuevo» geht. Unsere Zeit in Ronda haben wir jedoch grösstenteils mit dem Geniessen von Tapas und Tinto de Verano verbracht 😀 .
Am nächsten Tag ging unsere Reise – zusammen mit Oli und Corina – weiter nach Sevilla. Bereits nach wenigen Stunden hat uns die Stadt total in ihren Bann gezogen. Einerseits durch die vielen schönen Gebäude wie die Kathedrale, die Alcazaba oder den Plaza Espana aber andererseits auch aufgrund der vielen schönen Gässchen und Restaurants.
Nachdem wir am ersten Tag in Sevilla einfach durch die Stadt schlenderten, schauten wir uns am nächsten Tag die Kathedrale und die Alcazaba (erinnert stark an die Alhambra in Granada) noch von innen an, was sich absolut lohnte. Im Nachhinein betrachtet hätten wir auch noch ein paar Tage mehr in Sevilla verbringen können und wir werden auf jeden Fall irgendwann zurückkehren.
Anschliessend trennten sich unsere Wege wieder und Kevin und ich fuhren weiter nach Salamanca. Salamanca ist eine Universitäts- und Kulturstadt westlich von Madrid. Die Altstadt ist atemberaubend schön mit ihrer Kathedrale und dem Plaza Mayor. Auch in Salamanca könnte man noch mehr Zeit verbringen, jedoch wollten wir noch einen Abstecher ins Ribera del Duero Gebiet einlegen und ein bisschen Wein probieren.

Mit dem E-Bike erkundeten wir die Reben des Weinguts Cepa 21, bevor wir dann noch eine Tour durch Teile der Produktion sowie des Weinkellers bekommen haben. Zu guter Letzt degustierten wir drei ihrer Weine, begleitet von Tapas. Nach der Degustation besuchten wir noch das Städtchen Aranda del Duero und besuchten ein traditionelles Tapas Restaurant, ähnlich einem Brauhaus, da wir von den Tapas zuvor noch nicht ganz satt waren. Aufgrund der noch recht limitierten Spanisch-Kenntnisse kam Kevin so noch in den Genuss von Schweineohren. 😀

Bodega CEPA 21 
Tapas inkl. Kevin’s Schweineohren
Madrid war die letzte Stadt auf unserem Roadtrip durch Spanien. Schon etwas erschöpft von dem Programm der letzten Tage (und auch aufgrund der Tatsache, dass Kevin schon mal in Madrid war), sind wir die Sache etwas gemütlicher angegangen. Den Präsidentenpalast haben wir uns angeschaut, sowie auch einen kurzen Blick auf den Plaza Mayor geworfen. Die restliche Zeit haben wir in Cafés mit Churros oder in Bars mit Sangria, Rotwein und Tapas verbracht.

Das war’s dann auch schon mit Spanien – nun geht’s weiter nach Südamerika. Erster Stopp – Ecuador.








Hinterlasse einen Kommentar