Malaysia

Nachdem wir einige Tage in Singapur verbracht haben, war es an der Zeit nach Malaysia aufzubrechen. Malaysia besteht aus zwei Teilen; die Hauptinsel auf der sich die Hauptstadt Kuala Lumpur befindet und Borneo, das östlich der Hauptinsel liegt. Gemeinsam nahmen wir Ersteren in Angriff.

Kuala Lumpur

Unser erstes Ziel war die Hauptstadt Kuala Lumpur. Mit dem Bus ist diese in ca. 5-6 Stunden von Singapur aus zu erreichen. Dort angekommen checkten wir in unser Airbnb ein, welches etwas ausserhalb vom Zentrum lag. Als Erstes erkundeten wir eine der unzähligen Shopping Malls, ehe wir eine Bar aufsuchten, die das Spiel Schweiz – Schweden zeigte.

Am nächsten Tag standen die Batu Caves auf dem Programm, die etwas ausserhalb der Stadt liegen. Da der öffentliche Verkehr der Stadt etwas dürftig ist, dauerte es doch relativ lang bis wir dort waren. Die Höhlen selbst gibt es schon lange, seit etwas mehr als 100 Jahren werden sie als Hindutempel genutzt. Dies ist leicht an der immensen Statue ausserhalb der Höhlen zu erkennen. Um in die Höhlen zu gelangen, müssen gefühlte 1’000 Treppen in Angriff genommen werden. Oben angekommen, waren wir bereits schweissnass. Die Höhlen sind zwar sehenswert, doch voll von Touristen, frechen Affen und Kitschläden.

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Batu Caves

Zurück in der Stadt erkundeten wir den Merdeka Square sowie die Gebäude rundherum und fanden unseren Weg schliesslich zur Markthalle, wo es diverse Souvenirs zu kaufen gab. Anschliessend begaben wir uns zu den Petronas Twin Towers (höchste Gebäude der Welt zwischen 1998 und 2004), um die Bauwerke vom davor liegenden Park aus zu bewundern. Gleich danach gönnten wir uns einen Drink in der Heli Lounge (Rooftop Bar), um währenddessen den Sonnenuntergang zu geniessen. Wer mal in Kuala Lumpur ist, sollte unbedingt dorthin gehen!

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Aussicht von der Heli Lounge

Zum Abschluss des Tages schlugen wir uns die Mägen in Jalan Alor voll. Diese Strasse ist bekannt für die verschiedensten Essensstände und Restaurants und man wird für ein paar Franken satt.

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Jalan Alor

Am letzten Morgen in Kuala Lumpur nahmen wir ein Bad im Pool des Gebäudekomplex, wo wir nächtigten und begaben uns anschliessend zum Busterminal, um unsere Weiterreise anzutreten.

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Aussicht auf die Skyline von Kuala Lumpur von unserem Airbnb

Cameron Highlands

Die Cameron Highlands befinden sich eine Busfahrt von etwa 3-4 Stunden entfernt von Kuala Lumpur (nördlich). Es stellte sich aber heraus, dass unsere Fahrt etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als üblich. In der Hälfte der Strecke, gab unser Bus den Geist auf. So sind wir erst gegen den Abend in dem etwas kühleren Hochland angekommen. Am nächsten Tag erkundeten wir mit dem Roller die Gegend und brausten durch diverse Teeplantagen. Die Plantagen der Cameron Highlands sollen ca. 1% der weltweiten Teeproduktion ausmachen. In den Städten des Hochlands haben sich viele Hotels niedergelassen. Umso erstaunter waren wir, als wir fast alleine im Café einer Teeplantage sassen und die Aussicht genossen haben. Offensichtlich hat es alle anderen Touristen in die umliegenden Erdbeer-, Schmetterling- und Blumenfarmen verschlagen, die wir getrost ausgelassen haben. So hatten wir auch den Eindruck, innerhalb von einem ganzen Tag alles gesehen zu haben.

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Teeplantagen der Cameron Highlands

Penang

Uns stand die nächste Busfahrt nach Penang bevor, die dieses Mal ohne Vorfall stattgefunden hat. Ungefähr 5 Stunden später sind wir in George Town, der grössten Stadt Penangs, angekommen. Nach einem kurzen Halt in unserem Hotel, probierte ich zum ersten Mal eine Nationalspeise Malaysias (Nasi Lemak) und anschliessend schlenderten wir etwas durch das Zentrum der Stadt. Am gleichen Tag haben die Einheimischen gefeiert, dass George Town vor 10 Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden ist. Dementsprechend war viel los auf den Strassen.

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Khoo Kongsi Tempel

Am zweiten Tag legten wir los, um die bekanntesten Kunstwerke der Stadt zu bewundern. An jeder Ecke sind weitere Gemälde zu finden, welche die Stadt kennzeichnen. Nebst der Street Art, befinden sich diverse Tempel in der Stadt. Diese wurden vor vielen Jahren von chinesischen Familienclans gebaut. Zudem gibt es an jeder Ecke süsse Cafés, Shops, chaotische Essensstände sowie Strassenverkäufer. Dieser Mix macht den Charme von Georgetown aus und wir fanden bald Gefallen an der Stadt.

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Am späteren Nachmittag schnappten wir uns ein Taxi und begaben uns in Richtung Kek Lok Si Tempel, der etwas ausserhalb der Stadt liegt. Beim Tempelkomplex angekommen, stellten wir fest, dass die letzten Tickets hoch zum Tempel mehr als 1 Stunde vor der Schliessung verkauft werden. Etwas genervt und enttäuscht fuhren wir zurück in die Stadt.

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Eingangsbereich des Kek Lok Si Tempel

Den nächsten Tag verbrachten wir damit, dass wir uns auf den höchsten Berg Penangs begaben, dem Penang Hill. Die Aussicht war etwas getrübt durch die vielen Wolken und den Dunst. Nichtsdestotrotz war es nett, der Stadt etwas zu entkommen und durch die Wälder von Penang Hill zu schlendern. Den Rest des Tages verbrachten wir einmal mehr mit Kaffee trinken und gutem Essen 🙂

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Aussicht von Penang Hill

Perhentian Islands

Nun stand schon unsere letzte gemeinsame Destination auf dem Plan; die Perhentian Islands. Diese befinden sich an der Ostküste von Malaysia. Demensprechend mussten wir früh morgens los, um mit dem Flugzeug nach Kota Bahru zu gelangen. Von dort ging es mit dem Taxi an den Hafen und zuletzt befanden wir uns auf einem Boot aka Nussschale auf dem Weg zur Insel. Die nächsten Tage verbrachten wir mit Baden, Sünnele, Schlafen, Massagen, Essen und Trinken.

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Perhentian Islands

Zudem unternahmen wir zwei Schnorchelausflüge rund um die Insel, um Riffhaie, Schildkröten sowie Unmengen von Fischen und Korallen zu begutachten. Die Unterwasserwelt war echt bezaubernd. Ich hatte ausserdem das Glück, einigen Quallen über den Weg ‚zu laufen’ und habe nun diverse Brandmarkungen an den Beinen und Armen. Aber was nicht umbringt, macht stärker oder wie auch immer 😉

Die Perhentian Islands waren ein super Abschluss unserer gemeinsamen Ferien auf Malaysia. Kevin flog via Singapur zurück in die Schweiz und ich setzte mein Abenteuer in Richtung Borneo fort.

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Schnorchelausflug auf eine der umliegenden Inseln

An Malaysia haben uns am meisten die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse gefallen, die auch einen besonderen Einfluss auf die Küche des Landes haben. So bestand immer eine breite Auswahl von indischen, chinesischen und malaysischen Gerichten. Auch hat uns die Abwechslung zwischen Städten, Bergen und Inseln beeindruckt, wobei wir wahrscheinlich das nächste Mal mehr Zeit ausserhalb der Städten verbringen würden. Bis bald Malaysia 🙂

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