Singapur

Am 29. Juni 2018 ist es endlich soweit. Mein langersehntes, rund 3-monatiges Abenteuer durch Asien beginnt. Die erste Destination auf der Liste ist die südostasiatische Metropole Singapur.

Die Swiss Maschine hob um rund 22.45 von Zürich in Richtung Singapur ab. Gefühlte 2-3 Stunden später (Augenmaske und Wein sei dank) landen wir auf dem Singapore Changi Airport. Nach einer kurzen Taxifahrt in die Stadt und Ankunft in unserem Hotel, machten wir uns bereits auf die Suche nach was Essbaren. So landeten wir mitten in einem Streetfood Quartier nahe des Singapore Rivers und schlugen uns die Mägen mit taiwanesischen Gerichten voll. Nach einem Spaziergang via Marina Bay und dem obligaten Glacé neigte sich der Tag bereits dem Ende zu.

Tag 1

Den ersten richtigen Tag starteten wir mit dem Besuch von Little India, welches nur einen kurzen Fussmarsch von unserem Hotel entfernt lag. In das Quartier eingebogen, konnten wir schon bald feststellen, dass wir in eine komplett andere Welt eingetaucht sind. Die Gebäude waren kunterbunt bepinselt und der Geruch von Gewürzen sowie Raucherstäbchen lag in der Luft. Nebst dem sonst so klinisch sauberen und gut organisierten Singapur, war Little India ein netter Kontrast. Von dort ging es weiter in Richtung Sultan Moschee sowie Haji Street. Die Haji Street liegt direkt vor der Moschee und besteht aus vielen netten Cafés sowie kleinen Läden. Zudem ist die Strasse bekannt für ihre Streetart.

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Little India
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Little India

Schon etwas müde liessen wir uns im Restaurant Din Tai Fung nieder und kosteten einige leckere Dumplings. Der Rest des Nachmittags bestand darin den Hotelpool zu testen sowie etwas zu entspannen.

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Dumplings

Am frühen Abend standen die Gardens by the Bay auf dem Programm. Jedoch machte uns eine Regenschauer ein Strich durch die Rechnung und so sprangen wir direkt zu Punkt 2 unserer Liste über: Die Level 33 Bar, aka die höchste Bierbrauerei der Welt. Von dieser Rooftop Bar hat man einen umwerfenden Blick auf die Marina Bay und kann bei einem (sauteuren) Drink den Sonnenuntergang geniessen. Trotz des Preisschilds war die Bar echt einen Besuch wert. Um unser Budget etwas auszubalancieren, nahmen wir das Streetfood Quartier des Vorabends erneut in Angriff. Dieses Mal stand indisches Abendessen auf dem Plan, was nicht minder lecker war.

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Aussicht von der Level 33 Bar
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Aussicht von der Level 33 Bar

Tag 2

Am Tag 2 starteten wir den nächsten Versuch, die Gardens by the Bay bei Tageslicht zu sehen. Nach einem kurzen Fussmarsch durch den futuristischen Park, hat man die Möglichkeit den den Cloud Forest sowie den Flower Dome zu besuchen. Der Erste widmet sich vor allem dem Regenwald und wie dieser entstanden ist. Wie der Name schon sagt, besteht der Flower Dome aus vielen bunten Blumen und Kakteen, die für Stadtmenschen wahrscheinlich etwas aufregender sind als für uns. Nichtsdestotrotz sind beide Gebäude mit grosser Sorgfalt und Liebe zum Detail gestaltet und definitiv einen Besuch wert.

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Gardens by the Bay am Tag
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Flower Dome

Da sich der Besuch des Art & Science Museum etwas als Reinfall herausstellte (definitiv eher für Kinder als Erwachsene) schnappten wir uns die Metro in Richtung China Town, wo sich der Buddha Tooth Relic Temple befindet. Doch bevor wir uns diesen anschauen konnten, war der Zmittag fällig (Kevin hat hunger, Kevin muss essen). Mein Fazit: Chinesisch ist echt nicht meine liebste asiatische Küche.  Danach schlängelten wir unseren Weg durch chinesische Kitschlädeli zum Tempel.  Man sagt, im Tempel befände sich nach wie vor ein Zahn von Buddha. Wir liessen uns von dem nicht so beeindrucken und schossen daher von aussen einige Fotos des Bauwerks, welches doch recht gut aussah.

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Buddha Tooth Relic Temple

Vom Tempel aus machten wir einen Abstecher zur Orchard Road, wo sich die meisten bzw. grössten Läden Singapurs befinden (was echt schwierig ist bei der Anzahl Shopping Malls in der Stadt). Einige Läden später bestand mein Nachmittagsprogramm darin, meinen verlorengegangenen Freund zu suchen (Die Mall ist ja sooo gross und kompliziert aufgebaut).

Am Abend nahmen wir erneut die Metro zu den Gardens by the Bay um die futuristischen Türme bei Nacht zu betrachten. Am Abend findet zudem eine Lichtshow statt, was eine Masse von Menschen anlockt. Während ich das Spektakel noch sehenswert fand, war meine bessere Hälfte mit den Gedanken schon beim Abendessen.

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Gardens by the Bay bei Nacht

Daher spazierten wir bald der Marina Bay entlang über die Helix Brücke zu ‚The Esplanade’, wo sich inmitten der modernen Grossstadt viele einfache Streetfoodstände befanden. Dort genossen wir unsere letzte preiswerte Mahlzeit in Singapur, bevor wir uns am nächsten Tag mit dem Bus auf in die nächste Metropole machten.

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Singapurs Skyline

Fazit

Als ich verlautete, dass Singapur die erste Destination der Reise wird, habe ich unterschiedliches Feedback erhalten. Während die einen vollends begeistert waren von der Stadt, haben andere gemeint, dass Singapur künstlich ist und keine richtige Kultur hat. Wir haben in den 2-3 Tagen diverse Ecken der Stadt kennengelernt und müssen uns denen anschliessen, die begeistert waren von der Stadt. Klar besteht die Stadt aus vielen modernen Gebäuden, jedoch gibt es viele unterschiedliche kulturelle Viertel, wo man die multikulturelle Stimmung der Stadt erfassen kann. Zudem kann man das Leben in den vielen Cafés, Bars und Restaurants super geniessen und das machen wir in unseren Ferien fast am liebsten.

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